Nachhaltigkeit
Prävention

Primäre und Sekundäre Schutzmaßnahmen
Im Jahr 2024 wurde im Rahmen des Leitprojekts „Process Safety Excellence“ eine überarbeitete Risikomatrix zur Optimierung der Anlagensicherheit verabschiedet und umgesetzt. Die Risikomatrix bewertet die Risiken, die sich aus potenziellen Störfällen ergeben, anhand ihrer Wahrscheinlichkeit und Schwere. Die sich daraus ergebenden Risikoklassen werden zur Festlegung geeigneter präventiver Sicherheitsmaßnahmen verwendet.
Primäre Sicherheitsmaßnahmen unterbrechen eine Kette von Ereignissen oder verhindern deren Folgen. Diese primären Sicherheitsmaßnahmen können allein oder in Kombination wirken und bilden eine Sicherheitsschicht.
Wenn eine oder mehrere Sicherheitsschichten, die primäre Sicherheitsmaßnahmen umfassen, versagen, sollten andere Maßnahmen ergriffen werden, um die Auswirkungen einer Freisetzung weiter abzuschwächen. Diese werden als sekundäre Sicherheitsmaßnahmen bezeichnet. Beispiele hierfür sind Gasdetektoren zur Erkennung einer Freisetzung, Brandbekämpfungsausrüstung, druckfeste Konstruktion von Kontrollräumen, Blockiersysteme, sekundäre Sicherheitsbehälter und Auffangbehälter.
Alle primären und sekundären Sicherheitsmaßnahmen sind so konzipiert, dass sie sich gegenseitig ergänzen und unerwünschte Folgen verhindern, wenn eine oder mehrere dieser Sicherheitsebenen versagen.
Digitalisierung
Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Verfügbarkeit unserer Anlagen zu erhöhen und den optimalen Zeitpunkt für Instandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungen zu bestimmen. Ziel ist es, außerplanmäßige Stillstände weiter zu reduzieren.