Nachhaltigkeit

Gemeinsames Projekt für nachhaltigen Kobalt-Abbau

Das Projekt „Cobalt for Development“ zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen im Kleinstbergbau sowie die Lebensbedingungen für die umliegenden Gemeinden im Kongo nachhaltig zu verbessern.

Three workers on BASF site standing in front of Cobalt work truck
Niels Angel (BMW Group, links) und Jean-Luc Mathey (GIZ, rechts) erhalten Infomationen zum artisanalen Bergbau von einem lokalen Bergbau-Spezialisten in Kolwezi, DR Kongo.

In Zusammenarbeit mit den lokalen Bergbaukooperativen, den Regierungsbehörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen soll das Projekt „Cobalt for Development“  die Einhaltung von Gesetzen, die Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen, das Umweltmanagement sowie das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen stärken. Im Januar 2019 beauftragten die Firmen BASF, BMW, Samsung Electronics und Samsung SDI die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit der Umsetzung dieser vollständig privat finanzierten branchenübergreifenden Initiative. Im Jahr 2020 trat Volkswagen dem Projekt bei. Keiner der Auftraggeber betreibt Projektminen.

BASF engagiert sich zusammen mit Partnern für einen nachhaltigen Kobalt-Abbau. Wir wollen in dem gemeinsamen Projekt im Kongo verstehen, wie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen vor Ort verbessert werden können. Erkenntnisse aus dem Projekt bringen wir z.B. in die Global Battery Alliance ein, deren Gründungsmitglied wir sind.

Schwerpunkt dieses rein privat finanzierten Pilotprojekts ist es, erste Ansätze zu erproben, die die Arbeits- und Lebensbedingungen der Minenarbeiter sowie umliegender Gemeinden verbessern. Ist das Projekt erfolgreich, können diese Ansätze langfristig auf weitere nicht-industrielle Minen übertragen werden.

Das Pilotprojekt konzentriert sich auf die Analyse von Arbeits- und Umweltrisiken, um verantwortungsvolle Bergbaupraktiken zu entwickeln und umzusetzen. Lokale Partner wie die Kooperativen des Kleinstbergbaus werden von Anfang an bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Maßnahmen mitwirken, um die lokale Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit des Ansatzes zu stärken. In den benachbarten Gemeinden wird der Schwerpunkt darauf liegen, den Zugang zu Bildung, Finanzkompetenz und alternativen Einkommen zu verbessern.

Die Fortschritte von „Cobalt for Development“ werden regelmäßig bewertet, um den Projektansatz kontinuierlich zu verbessern. Diese Erkenntnisse daraus könnten dann als weitere Grundlage genutzt werden, sollten die Projektmaßnahmen auf andere Minenstandorte ausgeweitet werden.

Obwohl BASF kein Kobalt aus Kleinst-
minen bezieht, unterstützen wir aktiv "Cobalt for Development".
Wir engagieren uns für eine verantwortungsvolle und nachhaltige globale Lieferkette für Kobalt.