Nachhaltigkeit

Arbeitssicherheit

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden, Kontraktoren und Nachbarn haben höchste Priorität und sind in unserer Strategie. verbindlich verankert. Sie bilden die Grundlage unserer unternehmerischen Verantwortung und sichern unsere License‑to‑operate. Wir handeln verantwortungsvoll, um Risiken zu minimieren und Menschen sowie die Umwelt zu schützen.

Female employee in a lab working

Wir sind uns der hohen Verantwortung bewusst, die wir als Arbeitgeber gegenüber unseren Mitarbeitenden tragen und kennen die potenziellen negativen Auswirkungen ihrer Tätigkeit, insbesondere für Beschäftigte, die in Laboren oder Produktionsanlagen mit Gefahrstoffen arbeiten oder komplexe Anlagen und Maschinen bedienen. Um diesen Risiken wirksam zu begegnen, etablieren und pflegen wir weltweit verbindliche Richtlinien für Arbeitssicherheit. Diese basieren auf den Leitprinzipien der globalen Responsible‑Care®‑Initiative des International Council of Chemical Associations (ICCA) und unterstreichen unser Ziel, die Sicherheit, Gesundheit und das Leben aller Mitarbeitenden am Arbeitsplatz zu schützen. Die Wirksamkeit unserer Vorgaben wird im Rahmen des Responsible‑Care‑Managementsystems regelmäßig durch Audits überprüft.

Zur Prävention potenziell negativer Auswirkungen setzen wir einen risikobasierten Ansatz um. Dazu gehören umfassende Gefährdungsbeurteilungen und Risikoanalysen, klare Vorgaben für sicheres Arbeiten, strukturierte Untersuchungen von Vorfällen einschließlich Ursachenanalysen sowie die Ableitung und Umsetzung geeigneter Korrekturmaßnahmen. Ein systematischer globaler Erfahrungsaustausch stellt sicher, dass erfolgreiche Maßnahmen weltweit geteilt und konsistent umgesetzt werden.

Wirkungsvolle Sicherheitskampagnen stärken das Bewusstsein für sicherheitsrelevante Themen,  mit dem klaren Ziel, Arbeitsunfälle und Verletzungen zu reduzieren oder vollständig zu vermeiden. Zugleich tragen unsere hohen Sicherheitsstandards sowie umfassende Sicherheitsschulungen dazu bei, das Wohlbefinden, die Sicherheit und die Resilienz unserer Mitarbeitenden zu fördern – auch über das Arbeitsumfeld hinaus.

High‑Severity‑KPIs bei BASF

2023 führte BASF einen konzernweiten strategischen Schwerpunkt zur Prävention arbeitsprozessbedingte Verletzungen mit hohem Schweregrad ein. Ziel dieser Neuausrichtung ist es, Risiken systematisch zu reduzieren, indem Schadensereignisse mit potenziell erheblichen Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Vermögenswerte konsequent vermieden werden.

Die neue Ausrichtung ermöglicht eine wirksamere Allokation von Ressourcen und stärkt die internen Steuerungs‑ und Kontrollmechanismen im Sicherheitsmanagement. Ereignisbasiertes Lernen wird strukturiert verankert, sodass sicherheitsrelevante Erkenntnisse systematisch in operative Entscheidungen einfließen. Gleichzeitig wird das Gefährdungsbewusstsein auf allen Ebenen der Organisation weiter gestärkt.

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung wurde ein High‑Severity‑KPI für die Arbeitssicherheit (HSI, High-Severity Injuries) eingeführt. Der KPI misst arbeitsprozessbedingte Verletzungen mit hohem Schweregrad auf Basis einer ratenbasierten Methodik (pro 200.000 Arbeitsstunden) und dient als konzernweit verbindliche Steuerungsgröße. Der globale Zielwert beträgt 0,05 bis 2030.

Ziel 2030

Rate von Arbeitsunfällen weltweit mit hohem Schweregrad (High Severity Work Process Related Injuries, HSI) je 200.000 geleistete Arbeitsstunden

≤ 0.05

Business man Using Laptop with Report chart in office planning new business project
Daten und Fakten
Wo stehen wir?
Female employee in a lab working
Rahmenbedingungen
Weltweit einheitliche Vorgaben
Weltweite Sicherheitsinitiative
Sicherheit an allen Standorten